Linke Demonstranten beschützen Nazi-Zentrum

Bild: Lukas Pfalzer

Geplanter Vortrag von Udo Voigt vereitelt. Von Cesare Stercken

Am Freitag, den 14. März wurde durch die Initiative „Nazizentren abreißen – Ein Herz für Baulücken“, der geplante Abend mit dem ehemaligen Vorsitzenden der NPD, Udo Voigt, blockiert. Dazu versammelten sich die Mitglieder dieser Initiative vor dem Eingang der Odermannstraße 8 um die Insassen der Odermannstraße vor den anstürmenden Nazis zu bewahren.

Sprecherin der Initiative, Andrea Briss äußert sich zur Aktion: „Die Blockade war für uns ein voller Erfolg und ein gelungener Auftakt dafür, dass wir den Nazis auf die Pelle rücken werden. Wir sind hoch erfreut, dass sich so viele Menschen beteiligt haben. Die Nazis können sich sicher sein, dass wir auch zukünftig wieder in Erscheinung treten werden, wenn sie Veranstaltungen in der Odermannstraße durchführen wollen.“

Zu unschönen Szenen kam es laut Veranstalter der Aktion, als die Polizei sich daran machte die Blockade zu räumen. „Nachdem man der Aufforderung der Polizei nachkam, den Bürgersteig vor der Odermannstraße freizugeben, wurden die Demonstranten von der Polizei bedrängt und körperlich angegangen. Nach einer kurzen Demonstration zum Lindenauer Markt wurde die Aktion beendet.“

Insgesamt sieben angemeldete Demos gegen Faschismus

Gleichzeitig wurden an diesem Wochenende in Deutschland sieben Demonstrationen gegen rassistische Strukturen angemeldet und veranstaltet. Einige davon richteten sich gegen angemeldete Demonstrationen der Rechten. In Kirchheim bei Arnstadt engagierten sich 120 Menschen gegen einen geplanten Landesparteitag der NPD, unter anderen auch Thüringens Justizminister Poppenhäger (SPD) und die Landrätin des Ilmkreises, Petra Enders (Die Linke).

In Chemnitz und Bautzen fanden Demonstrationen zum Schutze von Asylbewerberunterkünften statt. In Dresden wurde gegen rassistische Übergriffe demonstriert. Die Gefahr seitens der rassistischen und faschistischen Kräfte, unter anderem auch der NPD in diesem Land sind nicht gebannt. Wie man aktuell in der Ukraine sehen kann, wo die Faschisten nun, auch mithilfe der deutschen Regierung, im Herzen der neue eingesetzten Ukrainischen Übergangsregierung sitzen....
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